Frankfurt am Main – Die Businessstadt

10. Juni 2010 18:27

Frankfurt am Main ist die fünftgrößte Stadt Deutschland und beherbergt rund 667.000 Einwohner. Erstmals wurde die Stadt im Jahre 794 erwähnt. Damals war Frankfurt eine freie Reichsstadt. Im Jahre 1806 wurde sie zu einer Wahlstadt und 1562 eine Krönungsstadt der deutschen Kaiser. Auch der Deutsche Bund hatte zwischen 1816 und 1866 seinen Sitz in Frankfurt. Das erste Parlament wurde im Jahre 1848 gewählt.
Die Stadt lebt heute von ihren vielen Messezentren, Finanzunternehmen und Dienstleistungsgesellschaften. Frankfurt zählt zu den internationalen bedeutendsten Metropolen, den Alpha World Cities. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der Frankfurter Flughafen einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt darstellt. Auch der Hauptbahnhof gehört dazu.
Frankfurt besitzt wohlgemerkt die höchsten Gebäude von ganz Europa. Die einzigartigen Wolkenkratzer bilden eine sehenswerte Skyline. So manch ein Deutschlandurlauber wird sich vorkommen, wie in New York. Neben Banken und Wirtschaftsimperien hat die Stadt natürlich auch noch andere Sehenswürdigkeiten im Angebot. Dazu zählen vor allem die Frankfurter Altstadt, der Römerberg, die Paulskirche und der Kaiserdom.
Der Kaiserdom war seinerzeit eine Krönungsstätte der deutschen Kaiser. Heute kann man diesen samt, dem spätgotischem Westturm bewundern. Auch der archäologische Garten, welcher sich vor dem Dom befindet, ist sehenswert.
Der Römerberg hat nicht wirklich etwas mit einem Berg zu tun. Es handelt sich dabei um einen Platz inmitten der Frankfurter Altstadt. Auf diesem befindet sich das Rathaus. Früher wurden auf diesen Platz Fußballweltmeisterschaften und ähnliche Veranstaltungen gefeiert. Ähnlich einem Public View, wie man es heute von vielen Städten kennt.
Sehenswert ist auch die Paulskirche. Sie wurde zwischen 1789 und 1833 erbaut. Bis in das Jahr 1944 diente sie als evangelische Hauptkirche der Stadt. Vor der Kirche befindet sich der Paulsplatz. Dort findet man die besten Straßencafés von Frankfurt und jede Menge Einkaufsmöglichkeiten.

Frankfurt mal abseits vom Flughafen kennenlernen
Viele Menschen waren bereits Gast in Frankfurt. Die meisten Touristen haben bisher nur den Flughafen von innen gesehen. Dieser alleine ist zwar schon ein Augenschmaus. Aber dennoch hat die Stadt viel mehr zu bieten, als Abfertigungshallen.
Neben den Sehenswürdigkeiten in der Altstadt gibt es rund 16 Museen. Darunter eines für moderne Kunst, ein Architektur Museum, eines für Kommunikation und das Geburtshaus von Johann Wolfgang Goethe. Das kulturelle Wahrzeichen von dieser Stadt ist eindeutig die alte Oper. Klassische Renaissance Fans werden dieses Gebäude auf jeden Fall ins Herz schließen. Besucher, die gerne mal ausspannen, sollten sich in eine der 50 Parks und Gärten verirren. Frankfurt hat einen grünen Daumen. Diesen Beweis kann man im Grüneburgpark, Bethmannpark und vor allem im Palmengarten entdecken.
Warum nicht einmal den Rückflug auf den nächsten Tag verschieben und eine Nacht in Frankfurt verweilen? Alleine die Skyline ist es schon wert, ein wenig länger zu bleiben. Frankfurt bietet freilich verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in jeder Preisklasse. Da die Stadt sehr viele Messen veranstaltet, sollte man immer frühzeitig buchen. Es kann sonst passieren, dass man kurzfristig nur noch sehr teure Zimmer bekommt. An normalen Tagen sind die Zimmerpreise durchschnittlich. Für wochenlange SightSeeing Touren ist Frankfurt weniger geeignet. Alle wichtigen Hotspots hat man in ein bis zwei Tagen gesehen. Ein Zwischenstopp lohnt sich immer. Ein kleiner Geheimtipp zum Schluss. Das Kneipenviertel „Alt Sachsenhausen“ ist die ideale Umgebung um den Abend aus klingen zu lassen. Dort werden einem leckere Rippchen mit Kraut und Kartoffeln mit „Grüne Soße“ serviert. Dazu einen Apfelwein und der Ausflug ist perfekt. Obwohl die Stadt einen sehr modernen Eindruck macht, ihre Traditionen hat sie noch lange nicht vergraben. Deswegen wird man im Kneipenviertel das wahre Frankfurt kennenlernen. Anhand der Speisen, der Leute und der Umgebung.

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